Infothek

Absichtserklärung:

 

Unsere Internetseiten enthalten nur seriöse Informationen.

Wir versuchen, die Informationen ständig auf aktuellem Stand zu halten.

Alle Anfragen, die uns erreichen, werden vertraulich behandelt und möglichst innerhalb von wenigen Tagen beantwortet.

Eine medizinische Beratung oder Behandlung wird weder auf elektronischem noch auf telefonischem Weg von uns angeboten. Hier verweisen wir auf unsere Sprechstunden.

 

 

 

Anmeldung

 

Wir möchten Ihnen lange Wartezeiten ersparen und ausreichend Zeit für Sie einplanen. Deshalb bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

 

  • Bitte melden Sie sich telefonisch zu den aufgeführten Sprechzeiten an. Sie erhalten dann einen Termin nach Wunsch bei Frau Dr. Scherbacher, Herrn Dr. Löffler, Herrn Dr. Scherbacher oder Herrn Dr. Marcard.
  • Bei akuten Erkrankungen werden Sie von dem jeweils anwesenden Arzt behandelt.
  • Notfälle haben Vorrang und können ohne telefonische Voranmeldung in die Sprechstunde kommen. Bei lebensbedrohlichen Krankheiten wie z.B. Bewußtlosigkeit und bei schweren Unfällen rufen Sie bitte den Rettungsdienst unter der Tel. Nr. 112.
  • Am Abend nach den Sprechstundenzeiten und an den Wochenenden erreichen Sie den Ärztlichen Notdienst unter der Tel.Nr. 116117.    

 

Wartezimmer

 

 

Da wir eine Gemeinschaftspraxis mit mehreren Ärzten sind, kann es vorkommen, daß Patienten, die nach Ihnen kamen, vor Ihnen aus dem Wartezimmer gerufen werden.  Manche Patienten warten auch nur auf einzelne Untersuchungen wie EKG oder Sonographie, so kann es sein, daß diese Patienten weniger Wartezeit haben.

Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Sollte Ihnen Ihre Wartezeit aber doch zu lang vorkommen, geben Ihnen unsere Helferinnen gerne Auskunft, wie lange es noch dauern könnte.

Aus Datenschutzgründen bitten wir, die Tür des Wartezimmers geschlossen zu halten. Auch an der Anmeldung bitten wir Sie, Abstand zu wahren bis Sie an der Reihe sind.

 

 

 

 

 

PATIENTENINFORMATION zum DATENSCHUTZ

 

 

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

 

der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns wichtig. Nach der EU- Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind wir verpflichtet, Sie darüber zu informieren, zu welchem Zweck unsere Praxis Daten erhebt, speichert oder weiterleitet.

Der Information können Sie auch entnehmen, welche Rechte Sie in puncto Datenschutz haben.

 

 

1. VERANTWORTLICHKEIT für die DATENVERARBEITUNG

 

Verantwortlich für die Datenverarbeitung ist Dr. med. Hans Scherbacher

Praxisname: Gemeinschaftspraxis Dres. Löffler, Marcard, B.+H. Scherbacher

Adresse und Kontaktdaten siehe oben.

 

Datenschutzbeauftragte ist Anna Werthmann

Hahnweidstr. 23 , 73230 Kirchheim/Teck

Tel.: 07021/51485

E-Mail: datenschutz@hausarzt-kirchheim.info

 

2. ZWECK der DATENVERARBEITUNG

 

Die Datenverarbeitung erfolgt aufgrund gesetzllicher Vorgaben, um den Behandlungsvertrag zwischen Ihnen und Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt und die damit verbundenen Pflichten zu erfüllen.

 

Hierzu verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre Gesundheitsdaten.

Dazu zählen Anamnesen, Diagnosen, Therapievorschläge und Befunde, die wir oder andere Ärzte erheben.

Zu diesen Zwecken können uns auch andere Ärzte, Psychotherapeuten oder Krankenhäuser bei denen Sie in Behandlung sind oder waren, Daten zur Verfügung stellen ( z.B. in Arztbriefen).

Die Erhebung der Gesundheitsdaten ist Voraussetzung für Ihre Behandlung. Werden die notwendigen Informationen nicht bereitgestellt, kann eine sorgfältige Behandlung nicht erfolgen.

 

 

3. EMPFÄNGER IHRER DATEN

 

Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten nur an Dritte, wenn dies gesetzlich erlaubt ist oder Sie eingewilligt haben.

Empfänger Ihrer personenbezogenen Daten können vor allem andere Ärzte/Psychotherapeuten, Kassenärztlichen Vereinigung, Hausärztliche Vertragsgemeinschaft, Krankenkassen, der Medizinische Dienst der Krankenkassen, Ärztekammern und privatärztliche Verrechnungsstellen sein.

Die Übermittlung erfolgt zur Klärung von medizinischen Fragen, um Ihre Behandlung sicherzustellen, ferner zum Zwecke der Abrechnung der bei Ihnen erbrachten Leistungen und zur Klärung von Fragen, die sich aus Ihrem Versicherungsverhältnis ergeben. Im Einzelfall erfolgt die Übermittlung von Daten an weitere berechtigte Empfänger.

 

 

4. SPEICHERUNG IHRER DATEN

 

Wir bewahren Ihre personenbezogenen Daten nur solange auf, wie dies für die Durchführung der Behandlung erforderlich ist.

Auf Grund rechtlicher Vorgaben sind wir dazu verpflichtet, diese Daten mindestens 10 Jahre nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren. Nach anderen Vorschriften können sich längere Aufbewahrungsfristen ergeben, zum Beispiel 30 Jahre bei Röntgentherapien laut Paragraf 28 Absatz 3 der Röntgenverordnung.

 

 

5. IHRE RECHTE

 

Sie haben das Recht, über die Sie betreffenden personenbezogenen Daten Auskunft zu erhalten.

Auch können Sie die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.

Darüber hinaus steht Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen das Recht auf Löschung von Daten, das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit zu.

 

Die Verarbeitung Ihrer Daten erfolgt auf Basis von gesetzlichen Regelungen. Nur in Ausnahmefällen benötigen wir Ihr Einverständnis. In diesen Fällen haben Sie das Recht, die Einwilligung für die zukünftige Verarbeitung zu widerrufen.

Sie haben ferner das Recht, sich bei der zuständigen Aufsichtsbehörde für den Datenschutz zu beschweren, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nicht rechtmäßig erfolgt.

 

Die Anschrift der für uns zuständigen Aufsichtsbehörde lautet:

 

Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Baden-Württemberg

Postfach 102932, 70025 Stuttgart und Königstraße 10a, 70173 Stuttgart

Tel.: 0711/615541-0, Fax: 0711/615541-15

E-Mail: poststelle@fdi.bwl.de

Internet: www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de

 

 

6. RECHTLICHE GRUNDLAGEN

 

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist Artikel 9 Absatz 2 lit.h) DSGVO in Verbindung mit Paragraf 22 Absatz 1 Nr. 1 lit.b) Bundesdatenschutzgesetz.

 

 

Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

 

 

 

Ihr Praxisteam

 

 

 

 

Weitere Info siehe auch unter " Therapie"

 

Hausärtzliches geriatrisches Basisassessment

 

Disease Management (DMP)

 

DMP-Programme (auch Chronikerprogramme genannt) sollen dazu dienen, die Versorgung chronisch kranker Patienten zu standardisieren. Chronische Erkrankungen führen meist  im Verlauf zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes bzw. zu Folgeschäden. 

Ziel dieser DMP-Programme ist es, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen.

Bei uns können Sie sich in folgende DMP-Programme bei Vorliegen der Erkrankung einschreiben lassen:

 

-Diabetes mellitus

-KHK

-COPD und

-Asthma bronchiale.

 

Reiseimpfberatung

 

Wir beraten Sie gerne über notwendige Reiseimpfungen für anstehende Fernreisen. Bitte melden Sie sich rechtzeitig. Erfahrungsgemäß wird es doch immer wieder knapp mit der Zeit für evtl. notwendige  Mehrfachimpfungen.

Die Reiseimpfberatung ist keine Kassenleistung und muss von Ihnen selbst bezahlt werden. Auch die Durchführung der Impfung(en) werden wir Ihnen privat berechnen.

 

Gelbfieberimpfung

 

Wenn Sie sich im voraus schon über die Gelbfieberimpfung informieren möchten, finden Sie hier die Aufklärung dafür.

 

 

Aufklärung über die Impfung gegen Gelbfieber

 

mit den folgenden Informationen möchten wir über das Gelbfieber und die Impfung gegen diese Infektionskrankheit aufklären, um so eine auf fundierte Tatsachen beruhende Entscheidung über die Teilnahme an der Impfung zu ermöglichen:

 

Was ist Gelbfieber, wo kommt es vor, wie wird es übertragen und wie erkrankt man

 

Gelbfieber ist eine ausschließlich durch Stechmücken auf den Menschen übertragene Virusinfektion. Gelbfieber tritt im sog. Gelbfieber-Gürtel auf. Dazu zählen die tropischen und subtropischen Gebiete zwischen dem 20. Breitengrad nördlicher und südlicher Breite in Afrika und in Südamerika.

Das Gelbfiebervirus wird mit dem Stich verschiedener Stechmücken auf den Menschen übertragen. Nach dem Mückenstich vemehrt sich das Virus im Körper für 3 bis 6 Tage, ohne dass eine Symptomatik auftritt (Inkubationszeit). Nach dieser Zeit beginnt die Erkrankung plötzlich unter Symptomen einer schweren Allgemeininfektion mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit, Übelkeit. Neben Fieber wird in dieser ersten nicht spezifischen Infektionsphase häufig eine relativ niedrige Pulsfrequenz und eine Entzündung der Augenbindehaut beobachtet. Häufig tritt nach 4 bis 5 Tagen eine kurze Phase der Besserung der Symptome für 24 Stunden auf.

Bei einem Teil der Patienten verstärken sich die Symptome des Allgemeininfekts dann wieder, die Krankheit tritt in die Phase der Organvergiftung. Als Zeichen der Leberschädigung treten Übelkeit, Errbrechen, Bauchschmerzen und Gelbsucht auf. Das Gelbfieber kann auch als hämorrhagisches Fieber verlaufen mit kleinen und großen flächenhaften Hautblutungen und insbesondere Blutungen in den Magen-Darm-Trakt (Bluterbrechen, Blut im Stuhl). Eine Minderausscheidung von Urin tritt bei einer Schädigung der Nieren auf. Die Schädigungen von Nieren und Leber führen zu einer verringerten Aussscheidung von Stoffwechselprodukten. Die Anhäufung der Stoffwechselprodukte im Gehirn kann zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Das Stadium der Organvergiftung dauert 7 bis 10 Tage und kann im Tod durch Leberversagen, Kreislauschock oder Stoffwechselentgleisung enden. Ein Teil der Patienten überlebt das Vergiftungsstadium und erholt sich im Lauf von Wochen von der Infektion. Insgesamt versterben 20 bis 50% der Patienten mit schweren Verlaufsformen des Gelbfiebers.

 

Wie kann Gelbfieber behandelt werden

 

Es gibt keine spezifischen Behandlungsmöchlichkeiten gegen Gelbfieber. Nach Ausbruch der Symptomatik können ausschließlich Maßnahmen zur Anwendung gelangen, die die Symptome lindern. Die Therapie eines Gelbfieber-Erkrankten erfolgt üblicherweise auf Intensivstationen.

 

Welchen Nutzen hat die Gelbfieberimpfung für mich und für die Allgemeinheit

 

Die Gelbfieberimpfung ist ausschließlich eine Reiseimpfung. In einer epidemischen Situation wird das Risiko einer Gelbfieberinfektion auf 1 Infektion/280 Aufenthaltswochen geschätzt. Da es keine Behandlungsmöglichkeiten gegen Gelbfieber gibt, bietet allein die Impfung gegen Gelbfieber einen sicheren Schutz gegen diese Infektion. Seit 1970 wurden insgesamt 16 Gelbfieberfälle bei Reisenden bekannt, meist mit tödlichem Ausgang.

 

Welche Inhaltsstoffe enthält der Impfstoff

 

Der Gelbfieberimpstoff ist ein Lebendimpfstoff. Die enthaltenene Gelbfieberviren ( sog. 17D-Impfstamm) weisen eine abgeschwächte krankmachende Wirkung auf. Sie werden auf Hühnerembryonen (bebrütetes Hühnerei) gezüchtet. Der Impfstoff ist hoch gereinigt, kann aber Spuren von Hühnereiweiß enthalten. Der Impstoff enthält keine Antibiotika oder Konservierungsstoffe.

 

Wer sollte gegen Gelbfieber geimpft werden

 

Gelbfieber ist ausschließlich eine Reiseimpfung. Gegen Gelbfieber sollten alle Personen geimpft werden, die in Gebiete reisen, in denen Gelbfieber vorkommt und übertragen werden kann. Dies sind die Regionen in Afrika und in Südamerika, die zwischen dem 20. Breitengrad nördlicher und 20. Breitengrad südlicher Breite, dem sog. Gelbfiebergürtel liegen. In verschiedenen Ländern wird eine gültige Gelbfieberimpfung bei der Einreise verlangt. Andere Länder, insbesondere in Asien, verlangen eine gültige Gelbfieberimpfung, wenn die Einreise von oder über ein Land aus dem Gelbfiebergürtel erfolgt.

 

Wie wird die Gelbfieberimpfung durchgeführt

 

Entsprechend internationalen Vorschriften wird der Impfschutz 10 Tage nach Durchführung der Impfung gültig. Bei Einreise in Länder, die einen Impfschutz gegen Gelbfieber fordern, muss die Impfung damit mindestens 10 Tage vor der Einreise durchgeführt werden. Der Impfschutz der Gelbfieberimpfung ist nach neueren Untersuchungen und Festlegung durch die WHO lebenslang gültig. Dennoch sind die Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes zu beachten.

Wurde die Impfung in der Schwangerschaft oder zusammen mit der Impfung gegen Masern/Mumps/Röteln verabreicht,

ist ein lebenslanger Impfschutz nicht sicher gegeben.

 

Wie sollte ich mich nach der Impfung verhalten

 

In den ersten 10 Tagen nach der Impfung (Phase der Virusvermehrung im Körper) sollten über das normale Maß hinausgehende körperliche Leistungen vermieden werden. Andere Lebendimpfungen sollten möglichst in einem Abstand von 4 Wochen durchgeführt werden, im Ausnahmefall können sie auch gleichzeitig mit der Gelbfieberimpfung geimpft werden. Zu Totimpfungen ist kein Zeitabstand notwendig. Für 4 Wochen nach der Impfung darf kein Blut gespendet werden. Auch sollte 3 Monate nach der Impfung eine Schwangerschaft vermieden werden. Eine Schwangerschaft nach der Impfung ist jedoch kein Grund für einen Schwangerschaftabbruch. Während der Stillzeit sollte nicht geimpft werden.

 

Wer darf nicht geimpft werden

 

Personen, die an einer akuten Erkrankung mit Fieber leiden, sollten nicht gegen Gelbfieber geimpft werden. Säuglinge unter 6 Monaten sollten nicht gegen Gelbfieber geimpft werden. Säuglinge zwischen dem 6. und 9.Monat sollten nur gegen Gelbfieber geimpft werden, wenn die Impfung bei der Einreise in dein entsprechendes Land gefordert wird. Personen, bei denen eine schwere Überempfindlichkeit ( Allergie ) gegen Hühnereiweiß bekannt ist, sollten nur nach entsprechender Allergie-Vortestung geimpft werden. Personen, die an einer angeborenen oder erworbenen Immunschwäche leiden ( Leukämie, Tumor, systemische Cortisontherapie über 10 mg Prednisolonäquivalent, Strahlen-, Chemotherapie, HIV-Infektion, Zustand nach Thymusentfernung) sollten nur nach strenger ärztlicher Risikoabwägung gegen Gelbfieber geimpft werden.

Bei diesen Personen sollte im Blut 30 Tage nach Impfung der Antikörpertiter zur Erfolgskontrolle bestimmt werden. Schwangere sollten insbesondere im ersten Schwangerschaftdrittel nicht, im weiteren Verlauf nur nach strenger Prüfung gegen Gelbfieber geimpft werden.

 

Können Nebenwirkungen bei der Impfung gegen Gelbfieber auftreten

 

Im Zusammenhang mit der Impfung können als Nebenwirkung vorkommen:

Lokal- und Allgemeinreaktionen: Als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann es gelegentlich innerhalb von 1-3 Tagen, selten auch länger anhaltend, nach der Impfung an der Impfstelle zu Rötung, Schmerzhaftigkeit und Schwellung kommen, auch verbunden mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten. Grippeähnliche Symptome wie leichtes Fieber, Frösteln sowie Kopf- und Gliederschmerzen treten ebenfalls gelegentlich innerhalb von 4-7 Tagen nach der Impfung auf. In der Regel sind diese Reaktionen vorübergehender Natur und klingen rasch und folgenlos wieder ab.

Komplikationen: Bei bestehender Hühnereiweißallergie besteht die Gefahr schwerer allergischer Reaktionen, deshalb darf in diesem Fall nicht geimpft werden. Allergischer Reaktionen auf andere Bestandteile des Impfstoff sind selten. In der medizinischen Fachliteratur wird seit der Einführung des Saatvirussystems im Jahr 1945 über wenige Einzelfälle einer Enzephalitis ( Hirnhautentzündung) nach der Gelbfieberimpfung berichtet ( vor allem von Kleinkindern, aber nicht beschränkt auf diese Altersgruppe). Die Rate zentralnervöser Erkankungen nach Gelbfieberimpfung wird mit 1 zu 8 Millionen Impfungen veranschlagt. Weltweit wurden seit 1996 12 Einzelfälle von schwer und sogar tödlich verlaufenden Erkrankungen mit multiplen Organschäden berichtet. Die Frage des zu Grunde liegenden Pathomechanismus kann noch nicht abschließend beantwortet werden, ein kausaler Zusammenhang der Erkrankungen mit der Gelbfieberimpfung gilt als begründet.

 

Internationale Impfbestimmungen

 

Für die Gelbfieberimpfung existieren internationale Bestimmungen. Die Impfung wird nur anerkannt, wenn sie von einer dafür autorisierten Impfstelle durchgeführt wird und in einen internationalen Impfpass eingetragen wird.

Einige Länder verlangen generell eine gültige Gelbfieberimpfung bei der Einreise. Ein anderer Teil der Länder verlangt eine gültige Gelbfieberimpfung bei Personen ab einem bestimmten Lebensalter ( 6., 9. oder 12. Lebensmonat). Weitere Länder, insbesondere im tropischen Asien verlangen eine gültige Gelbfieberimpfung bei Einreise aus Gebieten mit endemischem Gelbfieber, teils auch nur beim Transit dieser Gebiete.

Die jeweils gültigen Gelbfieberimpfbestimmungen zur Einreise können bei reisemedizinischen Serviceanbietern oder bei Vertretungen der jeweiligen Länder erfragt werden.

 

Darüber hinausgehende Fragen sollten Sie beim Aufklärungsgespräch mit dem Arzt ansprechen.